Wenn Werte in der Erziehung fehlen.

 

Wenn Werte in der Erziehung fehlen.

Warum schreibe ich diesen Artikel? Jemand zeigte mir ein Video eines realen Mordes auf offener Straße am helllichten Tag. Nicht in Amerika – in Deutschland. Die Medien sind voll von Gewalt, ohne dass sie auch Lösungen andeuten. Kinder werden in den Strudel hineingezogen. Es existieren Antworten gegen die genannten Probleme. Sie erfordern jedoch eine breite Beteiligung. Sowohl Staat als auch jeder Einzelne, der mit Kindern zu tun hat, ist gefordert. An vorderster Front Eltern. Und Werte in der Erziehung sind das Schlüsselthema.

Was fehlende Werte in der Erziehung verursachen.

Zu einer Studie der Bertelsmannstiftung sagt Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung: „60 Prozent und damit mehr als die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen erfährt in der Schule Ausgrenzung, Hänseleien oder sogar körperliche Gewalt, insgesamt ein Viertel fühlt sich an ihrer Schule nicht sicher.“  Hier geht es zum Artikel

Die „Zeit Online“ schreibt von 10 000 den Kindern, welche Opfer von Gewalt wurden. Alleine im Jahr 2018. Artikel.

Ich selbst lebe in Stadtmitte von Stuttgart. Vor meiner Haustüre ist Fußgängerzone. In meiner Nachbarschaft befinden sich Restaurants und Bars. Sprich ich lebe mittendrin, in einem der Hotspots Stuttgarts. Die Scenen, welche sich da an den Wochenenden teilweise abspielen, sind unzivilisiert. Glück erleben diese jungen Leute offensichtlich nicht.

Es fehlen Werte in der Erziehung.

Insbesondere an den Wochenenden findet ein extremer Konsum von Alkohol und anderen Drogen statt. „Zicken-Kriege“ mit allem was dazugehört, einschließlich Gewalt resultieren daraus. Regelmäßig Schreiereien und tätliche Auseinandersetzungen. Brüllende Motoren aufgemotzter Autos und Motorräder nachts um Drei. Üble Beleidigungen, derart heraus geschrien, dass man denkt, es kommt gleich die Lunge mit, reißen einen aus dem Schlaf. Und dies obwohl ich im fünften Stock wohne. Kurz – es ist ein Drama wie aus einem schlechten Film. Woche für Woche. Nur an kalten Regentagen ist es ruhiger.

Noch mehr Beispiele fehlender Werte.

Am nächsten Morgen; Scherben, wohin man auch kommt. Radfahrer ärgern sich über platte Reifen und Eltern lassen ihre Kinder nicht zu Trampolin oder Karussell in der Innenstadt. Erbrochenes, klebriger Boden durch verschüttete Getränke. Und Mengen an Müll welche ein erniedrigendes Bild auf jene zurückwerfen, welche diesen verursachen. Und dies sind nur die „kleinen“ Auswirkungen. Die Stadt, welche alles wieder sauber macht, bevor der „Normale Bürger“ die Straße betritt, gibt Millionen für die Reinigung aus. Die Fußgängerzone wird sogar nass gereinigt um dem Erbrochenen, und den klebrigen Lebensmittelresten Herr zu werden. Alles wegen fehlender Werte in der Erziehung. Wie viel Leid in diesem Umfeld geboren wird, lässt sich nur erahnen. Erstaunlich, dass Alkohol eine anerkannte Droge ist. Erstaunlich, dass vermeintlicher Spaß, einer der höchsten Werte ist, und Glücklichsein noch nicht einmal zum Vokabular gehört.

Fehlten Werte in der Erziehung?

Diese kopflosen jungen Leute, waren einmal Kinder und haben eine „Erziehung“ genossen. Zumindest sollt man dies annehmen. Was sie Spaß nennen ist Selbstzerstörung. In vielen Gesichtern kann man sie erkennen. Es ist die Qualität von Spaß wie: „Lass uns mal ein paar Steine von der Autobahnbrücke werfen.“ „Lass uns randalieren und fremdes Eigentum beschädigen“. „Lass uns ein paar Leuten die Organe aus dem Leib treten.“ Spaß ist eben nicht unbedingt Glücklichsein.

Die Probleme sind nicht neu. Die Ausmaße jedoch schon. In meiner Zeit beschwichtigte man mit: „So ist eben die Jugend“, wobei man wahrscheinlich den entgleisten Teil davon meinte. Nun – drei aus meiner Schule überlebten nicht und eine junge Frau verlor ein Bein. Ursachen – Unfall durch Alkohol. Zwei weitere nahmen sich das Leben.

1. Was ist die Ursache dieser fehlenden Werte?

Ursache? Im Allgemeinen großes Fragezeichen! Jedenfalls für jene welche gerne Missstände ignorieren. Oder gar daran verdienen.

Mit anderen Worten, wir haben einen Erziehungsnotstand. Unsere Bemühungen gehen zu oft in die falsche Richtung. Auch wenn längst nicht alles in Extremen endet. Eltern stehen oft ratlos alleine da. Entsprechend fällt es ihnen schwer, Kindern das zu vermitteln, was die Gesellschaft zurecht verlangt.

Niemand will gemobbt oder verprügelt werden. Keiner bestohlen oder gedemütigt. Keiner will, dass sein Eigentum beschädigt wird. Und dennoch tun wir, als Gesellschaft, diese Dinge anderen ständig an. Als Ursache werden viele äußere Faktoren benannt. Da sind die eigenen Gewalt-Erfahrung, Armut, niederes Bildungsniveau oder auch seelischer Missbrauch.

Mag ja alles stimmen. Doch es ist zu kurzsichtig. Zu oberflächlich und nicht in Lösungen gedacht.

Die Menschheit hat in wechselnden guten und schlechten Zeiten, brauchbare Lösungen herausgearbeitet. Sie funktionieren bestens, sind aber für Missbrauch anfällig. Siehe: „Gefährliche Werte und Tugenden.“ Und während gesellschaftlicher Umbrüche, neigen Menschen dazu, auch das Brauchbare der Vergangenheit wegzuwerfen. Auf diese und andere Weisen verlieren wir immer wieder Wissen, welches zuvor viel Erleichterung gebracht hatte. Was waren also diese Lösungen?

Zeit sich auf Werte in der Erziehung zu besinnen!

Das Gute an Werten oder auch Tugenden ist, sie finden eine breite Übereinstimmung in der Gesellschaft. Und zwar quer durch alle Altersschichten. Quer durch alle Weltanschauungen. Du willst den Beweis; OK – legen wir los.

Willst du bestohlen werden? Willst du belogen werden? Gefällt es dir, wenn man dich nicht respektiert? Freust du dich schon auf die unfreundlichen von den Menschen um dich herum? Bist du stolz auf den faulen Kollegen, der seine Arbeit auf dich abwälzt? Ziemlich dumme Fragen, welche jedoch nur eine kluge Antwort zulassen: „Nein!“ Und glaub mir, das gilt praktisch für alle von uns. Also Werte sind nach wie vor populär! In der Geschäftswelt kommen sie in neuem Kleid daher. Softskills!

Jedenfalls – diese unangenehmen Dinge sehen wir mehr und mehr als gegeben und normal an. Denk mal an manche Politiker. Denk an selbstgefällige Manager, oder die Medien. „Was die da oben können, kann ich schon lang“, habe ich mehr als nur einmal gehört. Und genau hier laufen wir in die Falle. Es braucht weder Religion oder irgendeine Weltanschauung um der Vernünftigkeit der Werte bewusst zu werden. Fakt ist: Was Werte in der Erziehung brauchen ist das Verstehen des Kindes und dessen Selbstbestimmung darüber.

Sind sie vorhanden, läuft der Laden. Egal ob es eine Familie, eine Firma oder ein Staat ist. Wenn sie vorhanden sind, sind faires Spiel und ehrlicher Erfolg erreichbar. Es gibt ohnehin nur ehrlichen Erfolg. Betrügerischer schlägt auf den Kriminellen zurück. Er ist nicht Nachhaltig. Ohne dass man ihn ins Gefängnis zu werfen braucht, wird der Betrüger seine Fenster vergittern. Er wird nach „Sicherheit“ schreien. Ein angstvoller erbärmlicher Zustand. Egal wie sehr er ihn mit Besitztümern bemäntelt.

Da kann man nichts dagegen machen!

Es wird Sprechern oder Schreiberlingen selten bewusst, dass sie mehr über sich selbst verraten, als ihnen lieb ist. „Da kann man nichts dagegen machen“, ist Apathie! Es ist Versagerdeutsch. Schwarzmalerei. Der Weg in immer mehr Gesetze macht uns alle mehr und mehr unfrei. Wobei langfristig unsere Kinder den größten Teil ausbaden müssen. Mann kann das Steuer immer herumreißen. Oder es zumindest beherzt versuchen. Es gibt diese unbarmherzigen Dinger genannt Spiegel. Gut für jenen der Morgen auch noch hineinschauen kann. Und dabei sagen kann: “Ich habe das Meine getan!”

Wir alle können sogar sehr viel tun. Und tatsächlich tun die Meisten von uns bereits sehr viel. Unser Leben würde trotz allem nicht so gut verlaufen, wäre es anders. Die Meisten von uns tragen bereits viel Verantwortung. Doch manchmal würde eine Erleichterung gut tun. Zum einen Erleichterung in der Form, dass man sich nicht blöd vorkommen muss, nur weil man versucht anständig zu sein. Zum anderen, praktisch umsetzbare Dinge über welche wir auf breitester Basis übereinstimmen können. Denn eine Gesellschaft kann nur aus Übereinstimmungen gebaut werden. Verstehe mich hier richtig. Ich rede nicht von Gleichmacherei. Ich rede von Vielfalt, welche jedem die Freiheit gibt, sein Leben zu gestalten. Und ich rede von Übereinstimmungen, aus welchen wir die verbindenden Teile der Gesellschaft bauen können.

Werte und Tugenden, die Bausteine der Menschenrechte.

Ich rede von den Werten und den Tugenden. Gemeinsam mit den Menschenrechten, welche ihrerseits aus den universalen Werten entstanden sind.

Wir schulden es der Zukunft, wir schulden es unseren Kindern, dass wir ihnen eine friedliche und lebenswerte Gesellschaft hinterlassen. Was zu tun ist, erscheint überwältigend viel. Lass mich hier eine Tante von mir zitieren: „Viele Hände bereiten viel Arbeit, ein schnelles Ende“, pflegte sie häufig zu sagen. Wie man solche Dinge vermittelt, so dass ein Kind diese annehmen kann und noch viel mehr erfährst du in meinem eBook: “Hilfe! Welche Zukunft hat mein Kind?”

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Quo vadis? Oder wohin gehst du Mama und Papa?

Mama Papa, welchen Weg nimmst du?

Anmerkung: Dieser Artikel wendete sich ursprünglich an Künstler. Ich habe ihn hier für Eltern umgeschrieben. Also für dich Mama und Papa!

Es ist eine alte und allseits anerkannte empirisch beobachtbare Wahrheit, dass man diejenigen Dinge verstärkt worauf man seine Aufmerksamkeit lenkt. Sichtbar wird dies in solchen Sprichwörtern wie: „Lächle und die Welt lächelt zurück.“ Oder: „Wie man in den Wald schreit, kommt es zurück.“ Sowie: „Gewalt erzeugt Gegengewalt.“ Oder als Moral-regel: „Was du nicht willst dass man dir tu´ füg´ auch keinem Anderen zu!“ Legt man seine Aufmerksamkeit auf Freundlichkeit, findet man viel von ihr. Legt man seine Aufmerksamkeit auf Nichtübereinstimmung, bekommt man diese. Auch die Rede von der „Sich selbst erfüllenden Prophezeiung“, unterstützt die Aussage: „Worauf man seine Aufmerksamkeit legt erhält man!“ Für Mama und Papa – Wenn du dem Guten in deinen Kindern die Aufmerksamkeit gibst. Sie darin lobst und unterstützt, bekommst du mehr davon.

Was Mama und Papa im Eifer des Gefechts gerne übersehen.

Auch wenn es immer wieder schwer fallen mag, die Konsequenz für das eigene Handeln kann nur bedeuten, dass, wenn ich das Gute in der Welt mehren will, ich das Gute benennen, besingen, in Bild und Film zeigen und somit verstärken will. Oder für Eltern, dass ich die Samen des Guten meinem Kind weitergeben will. Denn im Kind wird dies wachsen, worauf ich seine Aufmerksamkeit richte.

Baue ich ein Haus, habe ich ein Haus. Pflanze ich einen Garten, habe ich einen Garten. Führe ich Krieg, habe ich Verderben. Es ist so einfach, dass es gerne übersehen wird! Mobbe ich und streue zersetzende Kommunikation, bereite ich den Boden für Streit. Streit auf internationaler Ebene ergibt … … … Genau! Streit in der Familie ergibt in letzter Konsequenz Scheidung und traumatisierte Kinder. Wie im Kleinen so im Großen. Lehre ich, meine Kinder zu hassen, werden sie weiteren Hass in die Welt bringen. Da hilft alles Schönreden nicht.

Zeige ich meinen Kindern durch mein Vorbild was Liebe, Verstehen und offene Kommunikation sind, werden sie eine stabile Basis haben um selbst ihrerseits das Gute zu verstärken. „Besinge“ ich die Sinnlosigkeit des Lebens und verherrliche ich Drogen, werde ich als Künstler oder auch als Eltern genau dies in der Welt vermehren.

Mama und Papa stehen im Glashaus.

Geht es mir selbst schlecht und ich dramatisiere dies öffentlich, (Soziale Medien) werden sich Andere finden, welchen es auch schlecht geht und gemeinsam erneutes Leid produzieren. Es ist in Ordnung, seine Trauer zu leben und Freunde zu finden, welche einem wieder auf die Beine helfen. Es ist destruktiv öffentlich zu dramatisieren und die Welt schlecht zu reden. (So wie die Medien das tun.) Tu ich dies meinen Kindern gegenüber, lernen sie anstatt hilfreichen Dingen, das Drama der Welt kennen. Und zwar von einem Opfer-Standpunkt aus. Sie lernen eben nicht was wir predigen, sondern was sie bei uns beobachten können. Wie sollen sie jemals als Erwachsene besonnen und lösungsorientiert sein?

Wer kennt nicht die Warnung: „Mal nicht den Teufel an die Wand“. All diese Weisheiten von Großmutter und Großvater sind entstanden, weil unsere Vorfahren schmerzvoll erfahren haben, was passiert wenn sie sich nicht daran gehalten haben.

Ein paar aufschlussreiche Wortbedeutungen:

Zyniker: Bissiger die Wertgefühle anderer herabsetzender Spötter. Herkunft zu griechisch kyon = Hund.

Spötter: Jemand der Äußerungen tätigt oder Verhaltensweisen zeigt, mit der sich über jemand oder jemandes Gefühle oder Ähnliches lustig macht. Ein zu tiefst unterlegener Mensch, der Überlegenheit demonstrieren will. Ein Verallgemeinerer der mit Trugbildern arbeitet. Lügner sich selbst und anderen gegenüber.

Defätist: Jemand der mut- und hoffnungslos ist und die eigene Sache und überhaupt alles, für aussichtslos hält.

Schwarzmaler: Jemand der allzu pessimistische Darstellungen, Schilderungen von sich gibt. Ein Mensch, der aufgegeben hat an Lösungen zu glauben.

Allen gemeinsam ist, dass sie häufig in Verallgemeinerungen reden. Weiterhin, dass sie konstruktive Bemühungen herunterputzen und in Hilfe stets Betrug wittern. Einen von ihnen hörte ich öfter sagen: „Der Mensch will betrogen werden“. Mit ihren Anklagen reden sie sozusagen von sich selbst. Keinem von ihnen ist als Freund zu trauen. Weder als Ratgeber für Eltern noch als Freunde für die Kinder. Nicht, dass wir nicht alle, zeitweise in solche Verhaltensweisen rutschen könnten. Kritisch wird es, wenn sie zur Grundeinstellung der Person gehören.

Nun hat jemand in den Wortdefinitionen das Dauerfeuer mancher unserer Medien oder manchen Politiker wiedererkannt? Oder gar sich selbst? Im zweiten Falle ist es noch nicht so schlimm. Den Luxus der Selbstreflexion kennen die wirklich üblen Burschen nicht. In einer Gesellschaft in welcher man massiv von solchen Dingen umgeben ist, kann man jedoch leicht selbst manchmal in solche Rollen schlüpfen.

Doch als Mama und Papa solche Dinge zu verstärken bedeutet auch, solche Dinge in die Kinder zu füllen. Dinge welche auch wieder herauskommen und anderen schaden. Es bedeutet, eine Zukunft zu erschaffen, welche noch mehr von Grau und Schwarz geprägt ist! (Ich meinte jetzt nicht nur unsere Autos 🙂 )

Ehrliche Hilfe existiert noch immer.

Auf der anderen Seite finden wir z.B. Hilfe. Hilfe mag durch Psychiater, durch die Pharmaindustrie, durch manch politisch motivierten Prediger, durch unlautere Politiker usw. oft pervertiert worden sein. Hilfe mag Jahrtausende Jahre lang immer wieder zur Tarnung und Auskleidung einer Falle verwendet worden sein. Dennoch existiert sie. Reine durch Nächstenliebe motivierte Hilfe. Sie existiert!

Sie existiert nicht nur, sondern nichts ist häufiger im menschlichen Verhalten anzufinden als Hilfe. Der Mensch ist nicht schlecht! Oder hat ein Zahnarzt, welcher gutes Geld verdient, etwa nicht geholfen, als er den faulen Zahn saniert hat? Helft ihr als Mama und Papa nicht pausenlos ihren Kindern? Ist Kindergarten und Schule im Grunde nicht in großen Teilen Hilfe? Zumindest aus dem Gesichtspunkt von Erzieher/in oder Lehrer/in. Hilft es uns nicht, dass irgendwo jemand an einem Fließband steht und eine Waschmaschine zusammenbaut?

Und dann die selbstlose Hilfe vieler. Gehört nicht Deutschland zu den größten Spendenländern. Ist nicht das Ehrenamt ein eine gewaltige Volksbewegung? Ist der konstruktive Künstler nicht jener, welche Freude und Weisheit in das Volk bringt? Ich kann meine Wut kaum unterdrücken – jenen gegenüber welche es wagen zu sagen der Mensch sei in seiner Grundnatur schlecht! Doch auch für mich gilt: „Dahin wo ich mein Aufmerksamkeit lenke das verstärke ich. 🙂 Also schaue ich lieber auf dich. Du beschäftigst dich mit Lösungen also musst du ein guter Kerl oder ein gutes „Mädchen“ sein. 😀

Weiterhin gebe ich meine Aufmerksamkeit hauptsächlich jenen, die ehrliche Hilfe leisten. Und daher bedanke ich mich an dieser Stelle im Namen aller welche hierzu noch zu keiner Stimme gefunden haben bei dir und allen anderen hilfreichen Menschen. Für euer Da-Sein und euere Hilfe welche ihr tagtäglich leistet. Für euch ein respektvolles und aus tiefem Herzen kommendes

Danke!

Und ganz besonders dir Mama und Papa!

Ich meine dies nicht ironisch. Ganz und gar nicht. Ich weis wovon ich als fünffacher Vater rede. Auch wenn es nicht gerade alltäglich ist. Nehme bitte meinen Dank an. Alles was wir tun, berührt auf die eine oder andere Weise das Leben der anderen. Daher nochmals Danke, Mama und Papa!

Kunstschaffende fordere ich hiermit an dieser Stelle auf, jenen ein Denkmal zu setzen, welche helfen. Mama und Papa möchte ich hiermit motivieren, weiterzumachen die wertvollen Menschen zu sein, welche sie für ihre Kinder und die Gesellschaft sind. Lasst uns eine ehrliche Sicht auf die Menschen erschaffen, denn wir alle haben, auch wenn wir manchmal Fehler machen, weit mehr konstruktives in die Welt getragen, als man uns manchmal glauben machen will.

Lasst uns das Gute in die Welt tragen und somit vermehren. Lasse deine Kinder helfen, auch wenn das bei den Kleinsten bedeutet, vieles noch mal machen zu müssen. Ihre Hilfe wird in den ersten Jahren oft noch mehr Arbeit bedeuten. Bestätige sie dennoch für ihre Absicht und Tat. Lehre ihnen nicht Angst, sondern helfe ihnen so schnell wie möglich das Leben zu erobern. Sei beschützend da, wenn es nötig ist.

Wir alle können eine große Hilfe sein! Das Ziel: Eine friedliche lebenswerte Kultur erhalten/aufbauen. Unsere Kinder sind es wert. Und wir als Mama und Papa, werden stolz darauf sein, was wir weitergegeben haben.

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Gestern und Heute. Unglaubliche Erzählungen

 Gestern und Heute. Bild einerFamilie früher.

Gestern und Heute.

Neue Generationen wachsen heran. Neue Dinge werden bald als normal angesehen. Manches zum Guten manches vielleicht auch nicht. Ich dachte mir, heute illustriere ich mal ein paar Unterschiede. Nicht um Aussagen über richtig und falsch zu machen, zumal die Rahmenbedingungen nicht besser geworden sind. Aber ich frage dich, ist wirklich alles so normal, was wir als Solches betrachten? Gestern und Heute – eine Gegenüberstellung.

Man könnte sagen, dass ich als Kind Pech gehabt habe. Immerhin war ich ein Scheidungskind. Doch Kindern wehte damals noch viel Freiheit durch die Haare und diese wollte ich um alles Geld der Welt nicht missen. Wir waren damals nicht so über beschützt wie die heutigen Kinder unter ihren Helikopter-Eltern. Und manche Mutter, würde heute voller Entsetzen von Vernachlässigung sprechen. Doch wir hatten Zeit zu wachsen, und weit mehr Freiheit als Kindern heute zusteht. Wir konnten uns ein gutes Stück unserer Nase nach entwickeln. Im Gestern und Heute ist nicht alles notwendiger Weise schlechter oder besser. Doch es lohnt sich etwas darüber zu reflektieren.

Gestern und Heute. So unterschiedlich!

Eine schöne Erinnerung ist zum Beispiel der Sommer, in welchem ich schwimmen gelernt hatte. Keine zwei Kilometer unterhalb des Dorfes in welchem ich mit meiner allein erziehenden Mutter lebte, war ein kleiner Stausee. Wir, die Kinder des Dorfes waren weitgehend auf uns gestellt. Und so mischten sich Groß und Klein in allen möglichen „Abenteuern“. Die Großen wurden angewiesen, auf die Kleinen aufzupassen, das musste genügen. Interessanterweise tat es dies auch.

Das Ufer von dem besagten See war an „unserer Stelle“ relativ steil. Doch das Ufer war von Büschen umgeben. Sie boten einerseits ein wenig Schutz, doch das Wasser war umso schlechter einsehbar. Nur an zwei drei Stellen kam man zum Wasser durch. Im Wasser wurde es relativ schnell tiefer. Als fünfjähriger konnte ich etwa drei Meter weit von Ufer weg, dann verlor ich den Boden Gewann jedoch manchen extra Schluck des braunen schlammigen Wassers. Die Meisten der anderen Kinder waren schon etwas älter, und sie hatten ihren Spaß, tollten herum und spritzten sich gegenseitig nass. Ich begnügte mich erstmal damit, im seichteren Wasser zu hüpfen.

Ein etwas älteres Mädchen erbarmte sich kurz meiner und meinte zu mir: „Du musst das so machen“. Sagte es und stieß sich mit den Füßen vom Grund ab, glitt im Wasser ein Stück und gönnte sich einen Schluck des besagten Wassers. Nun – das war eine heiße Spur. Mein erster Versuch fand mehr unter als über Wasser als über statt. Das mit dem Wasser schlucken jedoch klappte sofort. Dank meines Ehrgeizes fand ich bald den Dreh heraus, um wie sie kurz zu gleiten. Fast jedes mal mit einem guten Schluck der braunen Brühe. Ein Gutes, hatte die Schluckerei, ich wurde nicht durstig, und bekam genug Erreger zu schlucken um ohne Nadel geimpft zu sein. Heute würde man Bauernhof-Immunität dazu sagen.

Gestern und Heute. – Marketing gaukelt uns heute viel vor.

Für die Mütter, die gerade ihre Hände vorm Gesicht zusammenschlagen; krank wurde ich nicht. Später las ich vom Gesundheitspapst Dr. Strunz, dass er sich selbst gerne hier und da einen Schluck schmutzigen Wassers gönnt um sein Abwehrsystem zu trainieren. (Nur so am Rande.) Was ich sagen will ist: Ist jede Impfung nötig. Fördern die Dinge die wir unseren Kindern kaufen wirklich deren Leben. Ist das politische Marketing, das Eltern schnellstmöglichst wieder an die Herde der Industrie, der Verwaltung und des Handels bringen, wirklich als Hilfe für Eltern gemeint??? Hilft es Kleinkindern? Und so weiter und so fort.

Gestern und Heute. Mehr aus dem “Nähkästchen”.

Jedenfalls, der Sommer ging vorüber, und ich war fähig zu schwimmen. Einen guten Schwimmstil habe ich jedoch nie erlernt. Dies hielt mich allerdings nie davon ab, eine „Wasserratte“ zu sein.

Eine weitere schöne Erinnerung ist: Weiter links unterhalb des besagten Dorfes gab es eine kleine Häuseransammlung. Meine Eltern waren damals noch zusammen und wir bewohnten unser kleines aber feines Fachwerkhäuschen. Weiter unten am Waldrand war eine Sägerei, deren donnernden Sägen mich immer sehr beeindruckt hatten. Doch darum soll es jetzt nicht gehen.

Schon damals, arbeiteten beide Eltern von mir, wegen des besagten Häuschens. So blieb auch wenig Zeit für mich. Genauso wie heute meinen vierjährigen Sohn und meine dreizehn Monate alte Tochter, drängte es mich damals auch ständig aus dem Haus. Ich konnte schon auf der abschüssigen Straße laufen, ohne dauernd hinzufallen. Meine Mutter schaut aus dem Küchenfenster und ruft mir noch zu: „Geh nicht so weit weg Reinhold!“ „Ja-aaa“ gab ich zurück. Eine Zeit lang hielt ich mich daran, dann fiel mir das Sägewerk ein. Wie das so ist, wenn man so die Welt erobert findet man viel am Straßenrand und so fand ich weiter unten eine Stelle, an der man zwischen den Grundstücken zur Wiese durchgehen konnte.

Da war ich noch nie. Die Wiese war hoch gewachsen und das Gras höher als ich. Viele Blumen blühten dort. Doch die ließen sich gar nicht so leicht abreißen. Bei ein paar gelang es mir. Stück für Stück kämpfte ich mich auf der Hinterseite der Grundstücke wieder nach oben. Bald war ich hinter unserem Haus. Die Fenster waren geöffnet. Mama machte inzwischen Betten. „Mama, Mama“, rief ich. Erschrocken drehte sie sich um und sagte: „Reinhold, ich habe dir doch gesagt, du sollst nicht so weit vom Haus weg!“ „Bin ich doch nicht“, antwortete ich kleinlaut und hielt ein paar zerfetzte Blumen hoch. Der Ärger wich aus dem Gesicht meiner Mutter. Sie lächelte mir zu. Ich umrundete den Rest des Grundstücks und ging wieder heim. „Wo sind die schönen Blumen“, fragte meine Mutter. „Weis nicht“, antwortete ich. „Ich habe sie vergessen.“

Gestern und Heute. Ich würde Freiheit nie gegen eine Kita tauschen wollen.

Schaue ich heute auf meinen kleinen Sohn, sehe ich so oft den glücklichen Frechdachs, der ich selbst damals war. Und ich sehe auch die Entwicklung in meiner Vergangenheit, welche bald verhängnisvoll war, mir viel meiner Kindheit versaute und das Leben beträchtlich erschwerte.

Doch lass mich noch eine Episode erzählen, sie eignet sich gut dem Haupttitel, gerecht zu werden.

Während den Umbrüchen, kurz nachdem meine Mutter meinen Vater aufgrund dessen Gewaltausbrüchen verlassen hatte, war ich auch kurz in einem Kindergarten. Nur ein paar Tage, während wir bei Bekannten untergekommen waren. Erinnern kann ich mich nur noch daran, dass ich mich in ein Mädchen verliebt hatte und an einen ganz bestimmten Tag.

Ein paar Kinder, so auch ich, saßen im Sandkasten. Unsere Schäufelchen und Eimer waren damals noch aus Metall. Genau so ein Schäufelchen flog in meine Richtung. Prallte auf meinen Kopf und verschwand. Allerdings fing mein Kopf an zu kitzeln. Ich wischte mir mit der Hand über die Haare, wo es merkwürdig feucht war. Und da war auch das Schäufelchen. Es viel mir vom Kopf. Unweit stand die Tante mit entsetztem Gesicht. (Für die Jüngeren; Tante nannte man früher die Erzieherin.)

Es musste wohl so gewesen sein, dass die Fontanellen meines Kopfes noch nicht vollständig zugewachsen waren, jedenfalls steckte das Schäufelchen, bis ich es herunter wischte in meinem Kopf. Die Tante nahm ich bei der Hand und ging mit mir ins Haus. „Da muss Jod drauf“, sagte sie und ergänzte, „das wird ein bisschen brennen“. Das „Bisschen“ reichte um mich schreien lassen wie am Spieß. Doch auch dies ging vorüber und die Tante meinte dann noch zu mir: „Wenn deine Mutter heute Abend kommt, muss sie mit dir zum Arzt“.

Gestern und Heute. Schnitt!

Viele Jahre später. Meine jüngste von drei Töchtern geht in die zweite Klasse. Ein Tag wie jeder andere, sie in der Schule ich bei der Arbeit. Abends komme ich heim und werde mit den Worten empfangen: „Unsere Kleine liegt im Krankenhaus!“ Wie vom Donner gerührt stehe ich da und höre mich sagen: „Was ist passiert?“

Meine Frau erzählte mir, dass unsere Tochter von der Schule nach Hause kam und sich auf der Bank, welche auf unserer Terrasse stand, schlafen gelegt hatte. Eine neurotische Nachbarin (Krankenschwester) sah sie dort liegen, was ihr Kopfkino startete. Sie sah nach ihr, in ihrer Panik und es kam, was kommen musste. Unfähig zu beobachten was sie sah, völlig in ihrem Film, versuchte sie unser Kind zu wecken. Doch dies war nicht leicht. (Das war es nie) Die Kleine öffnete die Augen ein wenig, doch sie blieben zurückgerollt. Die Nachbarin sah nur das weise ihrer Augen. Die in ihrem Drama verhangene Nachbarin, rief sofort einen Arzt. Und diesen machte sie so verrückt, dass er lieber den Krankenwagen holte.

Auch er war unfähig zu sehen, was vor seine Augen war. Ein normales Mädchen, das tief und fest eingeschlafen doch inzwischen wach war. Mit dem Krankenwagen traf ihre Mutter ein. Sie war beim Einkaufen gewesen. Eingeschüchtert von dem Drama, willigte sie ein das Mädchen ins Krankenhaus fahren zu lassen. Verängstigt fuhr sie hinter dem Krankenwagen her. Dieser fuhr nicht ins nächste Krankenhaus. Nein er brachte das Kind in die Kreisstadt. Und dort überließ sie ihre Mutter den weisen Rittern. Sie musste heim, schließlich hatte sie ja noch zwei Kinder.

Nun ich kam heim und fuhr kehrt wendend mit der Familie ins Krankenhaus. Dort traf ich mein Mädchen quietschvergnügt an. Ich sprach mit dem leitenden Arzt, der mir doch sehr ans Herz legte das Kind zur Beobachtung da zu lassen. Ich fragte meine Tochter, was sie dazu sage. Sie empfand das Ganze wie ein Spiel, wie ein Abenteuer. Ihr mache es nichts aus eine Nacht im Krankenhaus zu verbringen, sagte sie zu mir. Ich sprang über meinen Schatten und ließ gewähren.

Die Geschichte hatte eine zusätzliche Würze; am nächsten Tag wollten wir in den Urlaub fahren. Jedenfalls ich herzte meine Tochter und überließ sie ihren „Helfern“.

Am nächsten Tag, unterschrieb ich früh morgens eine Erklärung, welche die Helden in Weis ihrer Haftung entband und übernahm alles Risiko mit einer gut ausgeschlafenen Tochter in den Urlaub zu fahren. 🙂 Ein mulmiges Gefühl fuhr noch ein paar Stunden mit, und dann warf ich es aus dem offenen Fenster in den Fahrtwind. Meine Tochter war das, was ich von der ersten Sekunde gesehen hatte. Kerngesund!

Gestern und Heute. Besser, man riskiert einen zweiten Blick.

Man mag einwenden, dass die Nachbarin nur ihr Bestes tat. In der Tat, das hatte sie auch. Doch Angst ist eben ein schlechter Ratgeber.

In diesen nicht ganz zwanzig Jahren hatte die Angst sich wie das „Nichts“ im Film „Die unendlichen Geschichte“, breitgemacht. Und in den folgenden dreißig Jahren hatt sich die Entwicklung noch beschleunigt. Stichwort „Angstgesellschaft!“

Ich weis; Sarkasmus steht mir nicht so gut zu Gesicht. Doch mich würde es nicht wundern, wenn heute in beiden Fällen der Rettungshubschrauber käme. Dass ich damals im Kindergarten nicht gleich einen Arzt sah, war vielleicht nicht ganz richtig. Doch, dass wir heute vor lauter Angst häufig nicht mehr sehen, was wir sehen und nicht das kommunizieren was wir selbst beobachtet haben, halte ich für ein Drama. Gestern gab es mehr Freiheit und heute mehr Marketing. Gestern legte man den Hausschlüssel noch unter die Fußmatte, und heute trauen wir uns kaum noch gegenseitig über den Weg. Besser wir finden das Beste aus Gestern und Heute und bauen eine neue friedliche Lebenswerte Kultur.

Und ich denke, es ist höchste Zeit etwas besonnener zu werden. Wo werden sonst unsere Kinder enden?

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Gefährliche Werte und Tugenden!?

Falsch verstandene Werte und Tugenden können ein Lebensschiff kentern lassen, so wie dieses hier.

Gefährliche Werte und Tugenden?

Viele Loblieder wurden auf Werte und Tugenden gesungen. Doch sie können als Falle verwendet werden. Es ist bekannt, dass viele Tierarten und Pflanzen ausgestorben sind, da sie sich teils schneller Veränderung nicht anpassen konnten. Und obwohl eine der besten Strategien des Menschen ist, seine Umgebung sich anzupassen, muss er dennoch seinem Umfeld Rechnung tragen. Was ist nun das „Gefährliche“ an Werten und Tugenden?

Bevor ich diese Aussage begründe, will ich erstmal auf den Nutzen der Werte und Tugenden eingehen. Denn zweifelsohne sind gerade die Werte und Tugenden die Garanten für ein friedliches konstruktives Miteinander. Sie sind auch der konstruktive Nährboden, auf dem die Menschenrechte formuliert worden sind. Sie sind auf menschliche Vernunft gegründet und passen in jede Weltanschauung oder Religion. (Von ein paar unterdrückerischen Strömungen abgesehen.) Dies bedeutet, dass überall auf der Welt mit ihnen übereingestimmt werden kann. Sie können ein großer Schritt in Richtung Frieden und lebenswerter Kultur sein.

So lange der Mensch existiert, konnte er die Folgen seiner Handlungen beobachten. Und jene Handlungen welche zu günstigen Resultaten führten, wurden zu den Werten und Tugenden. Jeglicher Erfolg ist in ihnen begründet. Ausgenommen jener scheinbare Erfolg, der auf Unterdrückung beruht. Solche Bemühungen, haben jedoch mittel oder langfristig immer Untergang zur Folge. Die einst stolzen Griechen oder Römer, das deutsche Weltreich und viele andere, sind heute Geschichte. Und die heutigen Mächte werden, solange sie der Unterdrückung frönen, den gleichen Verlauf nehmen.

Welchen Samen also in unsere Kinder legen? Nun – ich habe mich für die Werte, die Tugenden und die Menschenrechte entschieden. Doch eines dürfen die Werte und Tugenden nie werden oder sein.

Werte und Tugenden dürfen nie der Selbstbestimmung entrissen werden!

Und dies beinhaltet auch deren freie und situationsbezogene Verwendung. Niemand will als Beispiel angelogen werden. Also wäre Ehrlichkeit als Wert die logische Konsequenz. Und solange man sich im Vertrauensumfeld bewegt ist dies auch natürlich und richtig. Aber wie wäre es, wenn Wahrheit zu Verrat von Freunden führen würde? Wie wäre es wenn „Wahrheit“ verletzen würde? Hier wird deutlich, dass sie als Instrument zur Unterdrückung dienen kann. Deshalb hat der Gesetzgeber auch die Privatsphäre im Gesetz verankert. Deshalb gibt es auch Notwehr, welche auch verbal sein kann.

Sucht zum Beispiel die Presse nach „Wahrheit“ nur um Personen welche als Prominente oder Politiker im Rampenlicht stehen ins Abseits zu stellen. Und veröffentlicht sie diese sogenannte „Wahrheit“, zerstört dies nicht selten das Ansehen einer sonst konstruktiven Person.

Ehrlich – ein mahnender Freund oder ein zurechtweisendes Familienmitglied, oder als letzter Zufluchtsort ein Gericht, hätte die Sache vielleicht bereinigt. Doch nun hat der Prominente oder Politiker das Gefühl sich rechtfertigen zu müssen und wird in eine Lügen-spirale getrieben. Auf diese Weise sind schon viele wertvolle Mitglieder der Gesellschaft sozial gestorben. Und dies zeigt auch die Absicht dessen, dem die „Wahrheit“ angeblich so wichtig war. Er wollte den Prominenten oder Politiker in die Position eines „Vogelfreien“ bringen, damit er zerfleischt werden kann. Schwarze Propaganda vom Feinsten. Und so kann eine relativ kleine negative Wahrheit, zur großen Lüge über eine sonst konstruktive Person werden. „Wer ohne Sünde ist …“

Und somit wird Wahrheit pervertiert. Werte und Tugenden bekommen einen negativen Beigeschmack.

Dein Kind muss diese Zusammenhänge, sobald es verständig wird verstehen lernen. Zwinge es nie, immer und überall die Wahrheit zu sagen. (Eine im in den sozialen Medien bekanntgegebene Adresse, als Beispiel ist sicherlich Wahrheit. Doch das Erfragen einer Adresse im Internet ist auffällig.) Ermuntere es aber immer, im vertraulichen Umfeld sich an die Wahrheit zu halten. Mit Lügen versklavt man sich auf Dauer selbst. Gibt es aber, als weiteres Beispiel, einen mobbenden Klassenkameraden, muss dein Kind ihm nicht noch die Munition liefern.

Ganz ähnlich verhält es sich mit anderen Werten und Tugenden.

Respekt gehört vor allem der respektvollen Person. Einem pöbelnden Freund, muss nicht derselbe Respekt entgegengebracht werden, wie einem Lehrer der immer bemüht ist, im Sinne des Kindes zu helfen. Die größte Freundlichkeit, welche man einem Kriminellen entgegenbringen kann, ist ihn hinter Gittern unschädlich zu machen. (Das war nicht sarkastisch gemeint.) So hält man ihn wenigstens davon ab, noch mehr Schaden zu verursachen.

Oder um die Tugend Fleißigkeit zu nehmen. Fleiß für die falsche Sache; Drogen verticken als Beispiel, wäre sicherlich keine Tugend. Und damit wird auch klar, dass all diese Dinge sich gegenseitig bedingen. Freundlichkeit gehört dem respektvollem Menschen und Ehrlichkeit ist gegenüber einer Vertrauensperson angesagt. Die spiegelt sich auch im Beicht- oder Arztgeheimnis wieder. Wobei der Pfarrer oder Arzt nicht automatisch auch tatsächlich als Mensch Vertrauenspersonen sein müssen. Leider. Und genau deswegen dürfen Werte und Tugenden nie starr, und in Recht und Ordnung erstickt werden. Sie müssen durch Verstehen selbstbestimmt von jedem Einzelnen in ihr Leben genommen werden oder auch nicht. Dein Kind muss über die Jahre lernen diese Dinge dynamisch anzuwenden. Sonst können sie pervertiert und in ihr Gegenteil verwandelt werden.

Werte und Tugenden können in eine „Waffe“ verwandelt werden.

Werte und Tugenden können in eine „Waffe“ verwandelt werden. Genauso wie ein gewöhnliches Messer oder Geld. Der „tödliche“ Satz ist: „Du musst!“ Das Kind oder der Mensch will im allgemeinen „Gut“ sein. Doch aufgezwungen, erschaffen Werte und Tugenden Ja-Sager, Kriecher und sozial unfähige Menschen. Denn auch „Nein sagen“ können, gehört zum konstruktiven Miteinander. Nein sagen können zu dem was man als nicht richtig oder nicht für gut hält. Auch auf die Gefahr hin als unfreundlich wahrgenommen zu werden.

Die Fähigkeit, richtig von falsch zu unterscheiden und die Fähigkeit den Charakter der Menschen zu „lesen“ sind die Grundlage davon. Dann sind Werte und Tugenden, eine der höchsten Kulturleistungen der Menschheit.

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Familie – eine dringend wichtige Definition.

Familie ist der Grundpfeiler der Gesellschaft.

Familie – eine dringend wichtige Definition.

Das herkömmliche Familienbild ist unter Beschuss. Babys werden von Leuten welche keine Kinder haben gar als Umweltsünde diskutiert. Daher möchte ich hier erstmal den Artikel 6 GG zitieren. Weiter unten gebe ich einen persönlichen Bericht und noch ein paar motivierende Gedanken. Um es vorneweg zu sagen. Ich bin klarer Befürworter, intakter Familien, obwohl ich in erster Ehe nach zwanzig Jahre auch gescheitert war. Nach wie vor habe ich ein Idealbild von Familie vor meinen Augen. Als „Nordstern“ sozusagen.

Artikel 6 Grundgesetz.

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.

(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.

Hier kannst du alle Grundrechte nachlesen.

https://www.bundestag.de/parlament/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01-245122

Wie du siehst, anerkannte der Parlamentarische Rat 1949 den besonderen Wert der Familie. Und mit der Wiedervereinigung Deutschlands wurden die obigen Punkte 1-5 Teil der deutschen Verfassung. Soweit der trockene aber dennoch wichtige Teil.

Da die Begriffe Ehe und Familie damals keinen Erklärungsbedarf hatten und so nie definiert wurden, war die ursprüngliche Absicht leicht zu unterwandern. Somit sind Familien nicht notwendigerweise Eltern und leibliche Kinder. Wie dem auch sei, es geht um die Kinder. In welcher Konstellation auch immer heute Familie auftritt, sie sollte nie „die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht“, aus Artikel (2) vernachlässigen. Doch was ist Erziehung eigentlich?

Den wesentlichen Teil bestimmst du im Rahmen deiner Familie.

Du alleine, wenn du allein erziehend bist, oder mit deinem Partner zusammen. So zumindest die Theorie. Ein afrikanisches Sprichwort besagt: „Zum Erziehen eines Kindes braucht es ein ganzes Dorf“. Nur dass heute dank Medien und Internet die ganze Welt ein Dorf ist. Dies bringt die ganze Vielfalt auf einmal auf den Tisch. Also irgendwie, wird das alles ein wenig kompliziert!?

Eigentlich nicht. Solange du dein Kind liebst, nicht verbiegen, jedoch nach seinen Fähigkeiten und Neigungen fördern willst. Ihm andererseits die nötige Führung bietest, damit es die grundlegenden Regeln des Zusammenlebens und damit der Gesellschaft mit Verstehen lernt, machst du schon den Großteil richtig. Irgend wie liegt es schon nahe an der goldenen Regel: „Was du nicht willst, dass man dir tu, füg auch keinem anderen zu.“

Der Umkehrschluss wäre dann: „Füge dem anderen zu, was auch du gerne erfährst.“ Wer möchte nicht geliebt werden. Wer möchte nicht fair behandelt werden. Und wer möchte nicht mit Respekt behandelt werden. Niemand unter uns hat nicht gerne eine hilfsbereite Umgebung um sich. Keiner möchte nicht das Recht haben beizutragen. Oder wer möchte nicht seine eigenen Ziele definieren. Wahrscheinlich so ziemlich alle von uns. Und da hast du auch schon einen guten Teil des Rückgrats deiner Erziehung – wenn du so willst. Kleine Kinder lernen durch Nachahmung. Und was kleine Kinder gelernt haben, ist die Grundlage für Rest ihres Lebens.

Wie sieht die Definition Familie in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aus.

Artikel 16 (Eheschließung, Familie)

„Heiratsfähige Frauen und Männer haben ohne Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.“

„Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden.“

„Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.“

Also auch hier; Familie ist ein besonderer Wert. Daher genießt sie Rechte und bekommt Schutz zugesprochen. Die Gleichheit der Menschen bezieht sich auf Würde und Rechte mit den daraus folgenden Artikeln.

Übrigens eine gute Sammlung von Videos, teils kindgerecht, über Menschenrechte findest du hier:

https://www.bing.com/videos/search?q=Menschenrechte&view=detail&mid=E50A15AFADCE9B7A4014E50A15AFADCE9B7A4014&FORM=VIRE

Darüber hinaus sind wir Individuen. Wir unterscheiden uns über die Gleichheit an Würde und Rechten hinaus, oft extrem. Ganz grundlegend kann man sagen, dass da die Freiheit des Einzelnen aufhört, wo die Freiheit, des/der anderen beschnitten wird. Und in diesem Kontext existiert Familie.

Familie aus Sicht des Kindes.

Kleine Kinder können sich noch nicht ausdrücken. Doch ihr Verhalten kann man beobachten. Und so lege ich unseren Ankömmlingen diese Worte in den Mund: „ Hier bin ich! Manche sagen, ich sei leer wie ein weißes Blatt Papier. Doch ich fühle mich komplett. Ich bin zu allen menschlichen Gefühlen fähig. Bin scheinbar wehrlos doch alle hören auf mein Krähen. Ich bin Mittelpunkt der Familie. Kontrolle über meinen Körper habe ich noch nicht. So bin ich auf Hilfe von Mama und Papa angewiesen. Und die bekomme ich auch. Meistens jedenfalls, manchmal dauert es mir zu lange, da ich nur das Jetzt kenne. In diesen Zeiten geht es mir sehr schlecht.

Doch allgemein ist es schön, dass sich alles um mich dreht. Liebe und Zuneigung gibt es Tag und Nacht. Ich möchte gerne ein Übermaß zurückgeben können. Was vor mir liegt weis ich nicht. Ich vertraue auf meine Eltern. ich fühle ich mich geborgen im Schoss meiner Familie. Für meine Eltern ist das eine große Verantwortung, doch sie tragen diese gerne. Schließlich war ich ein Wunschkind …

Diese Geborgenheit brauchen Kinder. Auch dann wenn sie sich Stück um Stück Bereiche unter ihre Kontrolle bringen, sie brauchen Geborgenheit und Fürsorge bis sie aus dem Haus sind. Und selbst, dann ist es gut zu wissen dass es immer noch wohlwollende Eltern gibt.

Obiges ist idealisiert. Doch an was sonst, als an einem Idealisierten Bild soll man sich ausrichten? Wer realistisch wird, beginnt aufzuhören zu träumen. Wer aufgehört hat zu träumen, wird entsprechen anfangen, seine Zukunft den anderen überlassen. Er wird mehr und mehr Opfer. Unsere Ideale, und damit meine ich; deine für dich, und meine für mich, sind unsere Leitsterne. Stets perfekt zu sein, ist sicherlich nicht möglich. Aber sich immer wieder auszurichten schon.

Idealbilder helfen Familie zu denken.

Als ich selbst noch ein Teenie war, wurde mir oft vorgeworfen naiv zu sein. Mein Lehrer hingegen, stoppte die Hänseleien und stellte mich vor der Klasse als, weiter entwickelt als alle anderen dar. Dies war mir auch nicht recht. Ich wollte eigentlich eher unauffällig sein. Höchsten ein wenig cooler so wie die beliebten Jungs.

Heute habe ich herausgefunden, dass ich eigentlich nicht naiv, sondern simpel ein ehrlicher Beobachter war. Ich hatte lediglich ausgesprochen, was die anderen sich nicht trauten. Heute weis ich, dass das was ich damals als Schwäche wahrnahm, eine meiner Stärken ist.

Also ja! An was sollten wir uns denn sonst orientieren, als an einem Idealbild? An einem Nordstern, so wie ich im ersten Absatz geschrieben habe? Jeder an seinem eigenen von sich Erschaffenen natürlich. Und zwar nicht verbissen, sondern mit einer gesunden Portion Besonnenheit und Spielgeist. Bereit, mit anderen in Austausch zu gehen.

Erfahrungsgemäß bleibt genug Übereinstimmung zwischen Menschen übrig, wenn sie ihre Freiheit finden. Denn viele grundlegende „Wahrheiten“ sehen wir sehr ähnlich. Als Menschen sind wir keine Einzelgänger. Die Fähigkeit uns gegenseitig zu unterstützen und uns zu helfen, macht keinen kleinen Teil unseres Erfolges als Menschen aus. Daher sind brauchbare Antworten schon lange gefunden worden. Sie haben jedoch die Neigung vergessen zu werden. Und dies passiert durch deren Missbrauch. Wie immer ist es die zu Grunde liegende Absicht des Einzelnen, was er aus den Dingen macht. Dies muss klar erkannt werden. Ausschlaggebend sind es die Motive, welche der Einzelne hat. Ob er immer alles auf die Reihe bekommt, ist erstmal nicht so wichtig. Wir haben alle eine zweite Chance, oder eine Dritte – Vierte – Fünfte … Du verstehst!

Familie kann weh tun.

Und hier möchte ich ein Stück meines Lebens einflechten. Ich bin ein Scheidungskind. Nicht so schlimm, eigentlich ganz normal würde man mir heute sagen. Alleinerziehende oder Patchworkfamilien gehören einfach dazu. Nun meine Mutter war allein erziehend. Und ich hatte dadurch als Schlüsselkind so meine Freiheiten. Bis vier Uhr nachmittags jedenfalls. Also alles bestens

Ich sag dir mal was; ich war um die vierzig Jahre, als in einer Art Gesprächstherapie das Thema hoch kam. Aus mir platzten jene bitteren Tränen, welche ich als Kind hätte weinen sollen. Zeit heilt keine seelischen Wunden. Basta!

Einem Kind das Zerbrechen der Familie anzutun, ist gelinde gesagt ein paar Nummern zu groß für dieses. Bereits Erwachsene, welche sich das gegenseitig antun, zerbrechen oft daran. Wie kommen wir auf den Gedanken, dass das für Kinder anders sein soll? Warum nach der Scheidung Schaden begrenzen? Man hat sich mal innig geliebt. Dies lässt sich wieder aufbauen. Den wiederholten Versuch ist es mindestens wert. „Drum prüfe wer sich ewig bindet“, war mal ein guter Rat. Ist es immer noch. Auch wenn die „Ewigkeit“ nur ein Leben lang dauern soll.

Was ein Kind will, sind sich liebende Eltern. Und dies weit mehr als all die Dinge welche man sich kaufen kann. Bereits Kleinkinder reagieren, mit entschlossenen Versuchen den Streit der Eltern zu stoppen. So auch ich, als ich die Beine meines Vaters umklammerte und flehte: „Tu meiner Mama nichts, tu meiner Mama nichts“, als er ihr, Gewalt androhte. Ich werfe den beiden heute nichts mehr vor.

Sie erlitten beide den letzten Krieg und so was hinterlässt Spuren. Keine Guten. Mein Vater war Sanitäter und musste zusehen, wie alle seine Hilfeversuche sinnlos waren. Meine Mutter erlebte den Bombenterror. Sie war damals noch selbst ein Kind. Keine kindgerechte Umgebung. Noch nicht einmal eine menschenwürdige Umgebung. Genauso wenig wie die Kriege heute. Wer sich für Kinder entscheidet, tut dies meist aus Liebe. Er und Sie müssen sich klar über einen wichtigen Punkt sein. Ein Kind erwartet, dass seine Eltern ihre Liebe aufrecht erhalten. Mindestens solange die Kinder das Haus verlassen haben. Wenn es schiefgeht, ist man nicht einfach Opfer der Umstände. Man hat es entweder schleifen lassen, oder aktiv gegen die Ehe gehandelt. Kinder verdienen eine intakte Familie, in welcher Probleme aktiv gelöst werden. Sie verdienen Liebe, Hilfe und eine klare Führung.

Kennst du alte Leute, welche das geschafft haben?

– Mit Stolz überblickt Opa seine versammelte Familie. Die kleinste Enkeltochter sitzt besitzergreifend auf seinem Schoss. Oma blickt innerlich zurück, auf die schönen Zeiten, und auf die Zeiten, in welchen sie einfach nur durchgehalten haben. Auch auf viele Jahre konstanten Arbeitens daran, die Familie zusammen zu halten. Die Beiden feiern heute diamantende Hochzeit. Ihr Sohn, welcher ihr oft Sorgen bereitet hat, legt ihr von hinten beide Hände auf die Schulter und gibt ihr einen Kuss auf ihr graues schütteres Haar. Sie legt ihre rechte Hand auf seine Linke. Mehr ist in diesem Moment nicht zu sagen. Dankbarkeit umgibt die Beiden. Die Kleine auf Opas Schoss blickt die Scene mit großen Augen an. Opa streicht ihr übers Haar. Mit nichts würden die beiden Alten tauschen. Keine der Stunden, schwere oder glückliche würden sie hergeben wollen. Jede hat dazu beigetragen, die glückliche, und in sich starke Familie zu bilden, welche sie heute sind.

Jedenfalls; ich entscheide mich immer wieder für eine „Ideale Scene“, an welche ich mich anzunähern versuche. Lieber „naiv“ als schwarzseherisch. Vielleicht habe ich hier Manchem den Finger zu tief in die Wunde gelegt. Wenn es so ist, tut es mir aufrichtig leid. Wie gesagt, auch ich bin teilweise weit von meinen Idealen abgefallen. Dann habe ich mich wieder zusammengerappelt und meine ursprünglichen Ziele erneut benannt, um sie auf ´s Neue anzustreben. Wie sagt man so lässig: „Hinfallen, aufstehen, Krone gerade richten und weitergehen.“ Wenn man zu sich selbst ehrlich ist, fällt das gar nicht so schwer. Und übrigens; bald bin auch ich Opa. Wer immer sich dann als mein Enkel auf meinen Schoß setzt, hat einen Freund gefunden.

Für was wirst du dich entscheiden?

Link: Hilfe! …

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