Erziehung bedeutet – ein klares Weltbild vermitteln.

 

Lasst uns mal eine Parelelle zu obiger Aussage aufstellen. Ein Foto einer Digitalkamera ist auch ein Bild. Es besteht aus vielen Pixeln, so wie ein Weltbild aus vielen Details besteht. Manche davon sind sehr wichtig, andere hingegen weniger. Bei einer Aufnahme kann, so wie im Leben, vieles schief gehen.

Ein plumper Fehler des Fotografen wäre, seine Kamera in die falsche Richtung zu halten. Oder den falschen Ausschnitt zu wählen. Auf dem Bild sieht man Dinge, welche gar nicht dazugehören. Was zu deinem Weltbild gehören soll, kannst nur du entscheiden, so wie der Fotograf entscheidet, was auf sein Foto soll. Im schlimmsten Fall hält der Fotograf seine Kamera in die Gegenrichtung. “Den kannst du gleich einliefern”, könntet du jetzt sagen. Doch wie oft schauen wir im Leben dahin, wo wir nicht sein wollen, anstatt dahin, wo wir sein wollen? Dies ist ganz klar in die Gegenrichtung.

Ein anderer Fehler des Fotografen könnte sein, dass er sein Bild verwackelt. Nichts auf dem Bild ist wirklich scharf. Sagen wir, der Fotograf wurde während er den Auslöser drückte angerempelt, dann ist auf dem Bild alles so verworren, dass man nichts mehr richtig erkennt. Das eigene Leben und das Bild welches man davon hat, sein Weltbild eben, kann ebenso verworren sein. Will man jetzt seinen Kindern helfen, was Erziehung im Grunde ist, wird man ihnen keine klare Führung geben können.

Zum guten Glück, wird es selten so schimm sein. Doch Zweifel – Unschärfen, können mehr oder weniger stark sein. Und dies finden wir in fast allen Lebensbildern. Was würde der Fotograf also in der Zukunft versuchen? Er würde dafür sorgen, dass er seine Bilder nicht verwackelt. Die Schärfe im Lebensbild, kann man herstellen indem man seine eigenen klaren Beobachtugen macht und so zu exaktem Wissen gelangt. Weiter unten dazu mehr.

Lassen wir den Fotografen einen weiteren Fehler machen. Geben wir ihm dazu eine richtige Kamera in die Hand. Eine mit welcher ganz bewusst den Teil des Bildes scharfstellen kann, auf welchen es ihm ankommt. Mit welcher er den hingegen den Hintergrund in einer fließenden Unschärfe immer mehr verschwimmen lassen kann. Doch unser Fotograf macht dies falsch. Sagen wir mal, er will eine Katze auf der Mauer fotografieren. Im Hintergrund steht ein Baum. Diesen bekommt er scharf auf sein Bild. Die Katze hingegen verschwimmt. Was wäre die Paralelle dazu im Weltbild?

Falsche Wichtigkeiten im eigenen Weltbild.

Immer im Recht sein zu wollen, wäre ein in den Weltbildern weit verbreiteter falscher Fokus. Richtige Ergebnisse zu bekommen hingegen, wäre der Punkt auf dem die “Brennschärfe” liegen sollte. Und solche falsche “Einstellungen” gibt es im Leben zuhauf.

Jetzt ist solch ein Foto eine vergleichsweise einfache Sache. Das Leben hingegen ist komplex. Nicht unbedingt kompliziert, doch es hat viele Aspekte – also komplex. Viele Dinge können unscharf oder verwackelt sein. Zu vielen Aspekten wählt man vielleicht die falsche Wichtigkeit. Und so bekommt man ein durchschnittliches Weltbild. Ganz wie mit den Fotografien. Die meisten haben Erinnerungswert, mit den wenigsten könnte man einen Preis gewinnen.

Sicherlich lebt man nicht um einen Preis zu gewinnen. Doch jeder von uns sucht nach einem Leben, welches er so gut als möglich gestalten kann. Und mit Erziehung fängt alles an. Daher bist du als Elternteil, die wichtigsten Person im Leben eurer Kinder – eures Kindes. Je preisverdächtiger dein Lebensbild, desto wertvollere Inhalten kannst du deinem Kind weitervermitteln.

Jetzt habe ich für dich ein Fass aufgemacht, welches du so schnell nicht mehr zu bekommst. Wäre auch nicht hilfreich. Doch so wie Rom nicht an einem Tag erbaut wurde, werden wir nicht allwissend geboren. Wenn wir jedoch Tag für Tag etwas dazulernen, können wir auf Dauer nur gewinnen – für uns und unsere Kinder.

Der absolute Key ist, dass wir wie der Fotograf selbst bestimmen, was in unser Bild soll, was davon wichtig ist und was nicht. Und dass wir nichts “verwackeln”. Erreichen können wir dies mit folgender Maxime: “Selbst schauen, selbst denken, und danach handeln.

Dies gilt selbst dann wenn wir von anderen etwas lernen. Überprüfen wir in unserem Leben nicht, wann, wie und warum etwas richtig oder falsch ist, bekommen wir Unschärfen, bis hin zu einem völlig falschem Weltbild. Nicht unbedingt falsch für andere – doch falsch für uns.

Denn wir sind der “Fotograf”, oder Steuermann unseres Lebens. Und als Eltern ist es unsere Aufgabe, unseren Kindern zu helfen, selbst beobachtetes – sprich klares Wissen zu bekommen welches sie völlig frei und selbstbestimmt nach ihren Wichtigkeiten bewerten dürfen. Denn nichts werden sie mehr brauchen, als zu wissen, was sie, warum und wann tun, um ihr Leben zu verwirklichen. Höchstens noch die Erkenntniss, dass sie nicht allein auf der Welt sind. Doch auch dies lässt sich beobachten. Und auch, dass es uns allem am Besten geht, wenn es uns allen gut geht.

Alles Liebe

Dein Reinhold

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Das Bild zeigt den Autor des Buches: "Was bedeutet Kinder-Erziehung für dich?

Wenn man nicht weiter weis, ist es gut einen Kompass zu haben. Oder einen Ariadnefaden, welcher einen wieder zurückleitet.