Reinhold Göttel

Bild Reinhold Göttel der Gründer von fabelklug

Hallo, mein Name ist Reinhold Göttel, ich zeige dir wie du deine Erziehungsziele finden und erreichen kannst. Und dies mit weit weniger Stress.

Hier erfährst du ein wenig über meine Motive und Learnings, welche dazu geführt haben, dass ich obiges Versprechen einlösen kann. (Anmerkung – Mein Name steht hier so oft für die Suchmaschine)

Reinhold Göttel – mein Start.

Als Kind hatte ich das Glück relativ frei aufzuwachsen. denn die Schule dauerte nur bis Mittags. Andererseits das Pech, dass ich mit vier Jahren zum Scheidungskind wurde. Allerdings war es auch wieder Glück, da ich als Schlüsselkind, ein paar Stunden des Tages auf mich gestellt war. So hatte sich der Wert von Freiheit bereits früh in meine Wertvorstellung eingegraben. Wer Freiheit liebt, schätzt auch die Freiheit des Denkens. Und so war Mainstream für mich selten erstrebenswert. Das Schauen, über den Tellerrand, das Denken „Out of the Box“ wurden ein natürlicher Teil von mir. Diese Erfahrungen beflügeln meinen Wahlspruch: „Selbst schauen, selbst denken, und nach eigenen Entscheidungen handeln“. Diese Erfahrungen motivierten mich dazu, mein eigener Fels in der Brandung zu sein. Und so wurde manch Hintergrund, der mir im Erleben nicht immer gefallen hatte, zu wichtigen Schlüsselerlebnissen. Alles führte zu dem Reinhold Göttel, der ich heute bin.

Diese Hintergründe machen verständlich, dass es Autoritäten bei mir schwer haben. Eine Anekdote aus meiner Jugend sei hier exemplarisch angeschnitten. Ich wuchs sehr religiös auf, und als Kind ging ich in meiner Religion voll auf. Ich sang z. B. im Chor alle Stimmen. Von Sopran, über Alt, Tenor bis Bass. Auch war ich Organist. Doch ich begann selbst zu denken und damit unbequeme Fragen zu stellen. Niemand konnte sie beantworten. Ich solle kindlich glauben, war der stete Ratschlag. Nur ich war kein Kind mehr. Ich wollte Verstehen. Und so kam es, dass ich mich recht dramatisch im Alter von sechzehn Jahren von dieser Religion löste.

Reinhold Göttel. Früher Orientierungsverlust.

„Gerade“ noch war alles sehr real, sehr wahr für mich. Und bald waren mir die Diskrepanzen zu viel. Ich entschied mich, die Religion zu verlassen. Ok – der Vorgang dauerte ungefähr zwei Jahre. In einem letzten Gespräch mit einem Diakon drohte mir dieser, dass ich von Ewigkeit zu Ewigkeit in der Hölle schmoren werde. Meine Antwort war. „Dann ist es eben so, mit dem Teufel werde ich auch noch fertig“. Mein Mundwerk war groß, doch meine Knie zitterten. Damals fühlte ich mich keineswegs sicher oder klug, und schon gar nicht fabelklug.

Reinhold Göttel. Wahrheitssuche.

Ich musst fortan selbst für mich bestimmen, was wahr für mich war. Dies ist gar nicht so einfach, wenn man viel zu wenig über das Leben weis. Und so wurde ich interessiert. Gefühlt las ich tausende Bücher. Doch so viele waren es nicht. Ich las auch sehr viel zu gesellschaftskritischen Hintergründen. Diese Lektüren bekamen mir nicht gut. Ich wurde zu ernst. Kein Wunder, denn ich beschäftigte mich ständig mit Problemen, anstatt zu leben. Dies schlug sich auch auf meine Gesundheit nieder. Die Schmerzen, welche ich erlitt, hätten für eine halbe Stadt gereicht. Wie auch immer. Es war eine harte Schule zu erkennen, dass das Einzige was hilft, ist sich auf Lösungen zu konzentrieren. Und so wurde auch dies zu meinem Kredo.

Von da an war es ein kleiner Schritt, zu erkennen, dass manche „Lösungen“ nicht taugten und andere sehr wohl.

Als Vater von fünf Kindern, hatte ich viele Gelegenheiten Fehler zu machen. Auch Gelegenheit diese wieder auszubügeln. Also wuchs mein Interesse noch weiter. Wäre es nicht besser von vorne herein, jene Dinge zu tun, die zu einem angenehmen und erfolgreichen Leben führen. Die Glücklichsein ermöglichen. Und so entstand mein Erziehungsstil, der sich von dem meiner Mutter deutlich unterschied. Lass mich noch eine Anekdote erzählen.

Wir saßen in unserem Garten, um einen Geburtstag zu feiern. Meine Schwiegermutter war auch da. Das Gespräch kam auf unsere Kinder und wie ´s läuft und so weiter und so fort. An einer Stelle sagte ich: „Manchmal kommt es mir so vor, dass ich von meinen Kindern mehr lerne, als diese von mir“. Von meiner Schwiegermutter kam ein mit tiefer Stimme gesprochenes und honorierendes: „Respekt!“ Sie schaute mir tief in die Augen und ergänzte: „Wenn das wirklich so ist, Respekt!“

Und so war es auch. Ich war ein wissbegieriger Schwamm, vor allem wenn es um Kinder ging. Doch am liebsten holte ich mir mein Wissen durch Beobachtung. Dieses durch eigene Anschauung gebildete Wissen bildete mein „Ariadnefaden“. Nicht zurück wo ich herkam, sondern hin in die Zukunft.

Reinhold Göttel. Erste Früchte.

Ich hatte irgendwann angefangen, Gedichte zu schreiben. Meist philosophischer Natur. Und in einem, das ich über mich selbst schrieb, verglich ich mich mit einem Baum, welcher nicht mehr in der Blüte steht, jedoch Früchte trägt. Und dass ich eben diese weitergeben will. Du siehst, ich schreibe nicht ab, so, dass sich alles wieder irgendwie mit allem gleicht. Sondern die Inhalte, die du bei mir findest, findest du anderswo kaum und wenn, unter anders betonten Wichtigkeiten.

Reinhold Göttel. Fabelklug wird Programm.

Als Gesellschaft sind wir heute mehr den je multikulti. Ob es uns gefällt oder nicht. ES IST DA! Und bringt viele Probleme mit sich. Manchmal brandgefährliche in wörtlichen und übertragenen Sinne. Auch für unsere Kinder ist das Leben nicht leichter geworden. Wie können sie den Herausforderungen begegnen? Und wie können sie zu gesunden, selbstbestimmten und beitragenden Mitgliedern der Gesellschaft heranreifen. Werden sie Glück und Erfolg auf einen Nenner bringen können?

Dies sind die Hintergründe und darum geht es auf dieser Website.

Lange ging ich mit diesem Gedanken, weiterzugeben was ich mir erarbeitet hatte schwanger, doch meine reguläre Arbeit stand mir im Weg. Schöne wäre jetzt zu sagen: „Bis ich meinen Befreiungsschlag machte!“ Doch so war es nicht. Ich wurde geschlagen. Durch einen Schlaganfall. Auch hier wieder das gleiche Spiel. Was wie Pech aussah, war mein Glück. Denn nun hatte ich Zeit.

Begleite mich ein Stück des Weges und nehme mit was dir gefällt.

Dein Reinhold Göttel.